Mitarbeiterkosten-Rechner
Schätze monatliche und jährliche Arbeitgeberkosten transparent aus Bruttolohn und frei wählbarem Arbeitgeberfaktor.
Das Monatsbrutto ist nur ein Teil der betrieblichen Personalkosten. Für den späteren Verrechnungssatz sind zusätzlich produktive Stunden und Gemeinkosten entscheidend.
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Monatsbrutto ist nicht gleich Arbeitgeberkosten
Zusätzliche Arbeitgeberkosten können über einen frei wählbaren Faktor grob berücksichtigt werden. Der Faktor sollte aus den eigenen betrieblichen Zahlen kommen, nicht aus einer pauschalen Internetannahme.
Konkretes Beispiel
Beispiel: 3.500 € Monatsbrutto bei Faktor 1,25 ergeben rechnerisch 4.375 € monatliche Arbeitgeberkosten. Ob 1,25 passt, muss anhand der eigenen Kosten geprüft werden.
Praxis-Checkliste
- Faktor aus realen Betriebskosten ableiten
- Sonderzahlungen und weitere Personalkosten beachten
- für den Stundensatz zusätzlich produktive Stunden berücksichtigen
So entsteht das Ergebnis
Formel bzw. Logik
Monatliche Arbeitgeberkosten = Monatsbrutto × Arbeitgeberfaktor. Jahreswert = Monatswert × 12.
So liest du das Ergebnis richtig
Der Faktor ist eine transparente Schätzannahme. Für echte Personalkosten können weitere betriebliche Bestandteile hinzukommen.
Typische Fehler vermeiden
- Faktor als gesetzlich festen Wert behandeln
- Sonderzahlungen und weitere Kosten vergessen
- Mitarbeiterkosten direkt mit verrechenbarem Stundensatz gleichsetzen
Praxis-Tipp: Nutze für interne Entscheidungen lieber einen nachvollziehbaren eigenen Arbeitgeberfaktor als einen pauschalen Internetwert. Sonderzahlungen und betriebliche Zusatzkosten kannst du separat ergänzen.
Was das Tool bewusst nicht entscheidet
Vergleiche das Ergebnis nach dem Auftrag mit Ist-Daten. So wird aus einer einmaligen Berechnung eine bessere Grundlage für spätere Kalkulationen.
Häufige Fragen zu Mitarbeiterkosten-Rechner
Warum gibt es keinen festen Arbeitgeberfaktor?
Weil Abgaben, Umlagen, Zusatzleistungen und betriebliche Kosten je nach Situation unterschiedlich sind.
Kann ich daraus direkt meinen Verkaufspreis pro Stunde ableiten?
Nein. Dafür fehlen produktive Stunden, Gemeinkosten und gewünschter Gewinn.
Ist das Werkzeug kostenlos nutzbar?
Ja. Die Kernfunktion ist ohne Benutzerkonto direkt im Browser nutzbar.
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Inhalt zuletzt geprüft: 2026-08-27